Das Erdbeben im Iran/Irak Gebiet

Das Erdbeben im Iran/Irak Gebiet zerstörte vielen Familien ihre Häuser. Es besteht keine Hoffnung auf weitere Überlebende, die Behörden beenden die Rettungseinsätze. Gewiss haben Sie vom Erdbeben im Iran und Irak gehört. Wir sehen Bilder im Fernsehen und hoffen, dass die zuständigen Behörden helfen können und möglichst viele Menschen gerettet werden können. Derzeitig liegt die Zahl der Todesopfer zwischen 400 und 500. Die der Verletzten geht in die Tausende. Wir möchten nicht die Augen vor der Not der Menschen im Erdbebengebiet verschließen.  People International verfügt über direkte Kontakte zu Gemeinden im Erdbebengebiet. Diese werden wir nutzen, um vor Ort direkt zu helfen. Unter dem Stichwort: „Erdbeben Iran“ können Sie für die Gemeinden im Erdbebengebiet spenden. ALTRUJA-BUTTON-FONP Natürlich kann man über nicht eingehaltene Bauvorschriften jammern, aber wem nützt das? Teilweise fielen von ganzen Straßenzügen die Häuserfassaden ab. Die Temperaturen  in der Region ähneln den unseren. Und so sieht es aus, als müssten 70 000 Menschen in diesem Jahr zu Weihnachten campen oder in provisorischen Unterkünften den Winter verbringen. Keine schöne Vorstellung. Darüber hinaus ist die Trauer um den Verlust von Angehörigen und Freunden. Der Schock, alles, was man besaß, komplett verloren zu haben: keine Ausweispapiere, Kontokarten usw… Die Iranische Regierung ist sehr engagiert die Muslime in der Region zu unterstützen. Wir möchten gern die benachteiligten Christen in diesem Gebiet unterstützen. Beten sie mit uns, dass sie Gott in dieser Zeit in besonderer Weise erfahren. People International verfügt über direkte Kontakte zu den Christen in diesem Gebiet, so dass wir Spenden direkt weitergeben können. Hier noch ein paar nüchterne Fakten zum Erdbeben: Das Beben ereignete sich am 13.11.17 um 21:48 Uhr iranischer Ortszeit. Es hatte die Stärke 7,3 und dauerte etwa eine Minute. Durch einstürzende Häuser kamen mehr als 445 Menschen ums Leben. Die Zahl der Verletzten wird mit mindestens 7900 angegeben. Betroffen waren vor allem die Städte Qasr-e Shirin und Azgaleh. 27 000 Wohnungen wurden beschädigt: 12 000 zerstört, 15 000 unbewohnbar. Das Gebirgsland im iranisch-irakischen Grenzgebiet, in dem sich das Erdbeben ereignete, ist nur dünn besiedelt. Die meisten Häuser sind einfach gebaut und lediglich aus Lehmziegeln erstellt, so dass sie einem starken Erdbeben nicht standhalten. Das Epizentrum des Bebens lag 30 Kilometer südlich der irakischen Stadt Halabdscha auf iranischer Seite und ca 34 Kilometer unter der Erdoberfläche. Es war spürbar bis nach Kuweit und in die Türkei und auch in den iranischen Großstädten Täbriz und Isfahan. In den Stunden nach dem Hauptbeben wurden mehr als 135 Nachbeben mit einer Stärke bis zu 5 registriert. Im Iran war besonders die Kleinstadt Sarpol-e Zahab betroffen, sie liegt 15 Kilometer östlich der Grenze in der Provinz Kermanshah. Ganze Straßenzüge stürzten ein, das Krankenhaus der Stadt wurde zerstört. Acht Dörfer nahe Sarpol-e Zahab sind ebenfalls zerstört. Viele Städte und Dörfer wurden von Strom- und Telefonverbindungen abgeschnitten. Erdrutsche, die das Beben ausgelöst hat, behinderten die Rettungseinsätze. Bei diesem Erdbeben sind mehr Todesopfer zu beklagen als bei jedem anderen Beben in diesem Jahr. Der Iran wird in diesem Gebiet oft von Erdbeben heimgesucht, da von Süden her die Arabische Platte auf die Eurasische Platte im Norden drückt. Entlang der Verwerfungslinie entladen sich Verschiebungen in Erdbeben. Im Dezember 2003 wurden in Bam bei einem Erdbeben 31.000 Menschen getötet, im Juni 1990 bei einem Beben in den Provinzen Gilan and Zandschan 37.000 Menschen. Auch die Hauptstadt Teheran liegt auf einer Verwerfungslinie.